Der alternative Kaffeehandel

El Rojito

Die Geschichte der Rösterei El Rojito begann Mitte der Achziger Jahre als Teil der Solidarbewegung zur Opposition in Nicaragua.Mit den Erlösen des Verkaufs von nicaraguanischem Kaffee in Deutschland wollte das Kollektiv aktive Hilfe für politische und soziale Projekte vor Ort unterstützen.

Von der Solidarbewegung für Nicaragua zum alternativen Kaffeeröster.

Nach den ersten Gehversuchen, die von vielen Rückschlägen und noch mehr Learning-by-doing geprägt waren, professionalisierte sich die Gruppe immer weiter und wurde zur festen Größe in Hamburg-Altona, mit einem eigenen Café im Stadtteil Ottensen und einem Lager in Altona-Altstadt. An der politischen Dimension ihres "alternativen Handels" haben El Rojito immer festgehalten - noch immer ist das Handeln der Rösterei von politischen Prozessen in den Anbauländern geprägt. Da möglichst viel von den Verkaufserlösen in den Erzeugerländern ankommen soll, ist El Rojito als Verein organisiert, der ohne Profite arbeitet.


Durch das Konzept des Direkthandels ergibt sich die Möglichkeit, den Kooperativen einen höheren Preis zu zahlen als unter dem "Fairtrade"-Siegel, um den Menschen vor Ort bessere Voraussetzungen zum selbstbestimmten Wirtschaften zu schaffen. Mit den persönlichen Kontakte sowie der Arbeit seit 25 Jahren hat sich El-Rojito eine hohe Glaubwürdigkeit an den äußerst sensiblen Märkten für Fair gehandelte Produkte im Allgemein und Kaffee im Besonderen erarbeitet.

El Rojito steht für eine hohe Glaubwürdigkeit und viel Erfahrung beim Kaffee und sozialem Handel.

El Rojito ist außerdem ein  Vorreiter in der Förderung des kontrolliert biologischen Kaffeeanbaus. Ihre Partner in Nicaragua gehörten zu den ersten, die mit ihrer Hilfe den "Bio-Anbau" mit Fairem Handel kombinieren konnten und die daraus gerösteten Sorten zu den ersten Fair-Trade-Kaffees mit Biozertifikat am Markt.

Fotos: Harborfront digital solutions GmbH